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FANTASIE D-Dur<br>OPUS 95 NR. 3
UELZENER KUHLAU-EDITION
BAND 51
Friedrich Kuhlau
FANTASIE D-Dur
OPUS 95 NR. 3
für Flöte solo
Klavierbegleitung ad libitum
Herausgeber:
Prof. Dr. Richard Müller-Dombois
in Verbindung mit der
Stadt Uelzen
Menge:


18,00 €
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Vorwort

Die ca. 1828 geschriebenen drei Fantasien op.95 für Flöte solo erschienen 1829 im Hause des Kopenhagener Verlegers Christopher Daniel Milde (1788 -1864). Gleichzeitig wurden sie in einem Journal veröffentlicht, welches der gleiche Verleger in monatlicher Folge herausgab. Ebenfalls erschien zeitgleich bei Milde eine verhältnismäßig einfach gehaltene Klavierstimme, die vom Komponisten als ad libitum zu spielende Begleitstimme gedacht war. Eine Parallelausgabe veranstaltete der Pariser Verleger Aristide Farrenc.

Weitere Drucke erschienen in der Folgezeit bei André (Offenbach), R. Cocks & Co. (London), Zimmermann (Leipzig), Peters (Leipzig) und in neuerer Zeit wiederum bei Zimmermann (Frankfurt).

Angesichts der Fülle der ausdrücklich klavierbezogenen und hörbar duogemäß gesetzten Flötenwerke Kuhlaus (insgesamt 17) wird heute wohl kaum ein Flötist den Wunsch verspüren, auch die mit einer ad libitum-Begleitung versehenen Solo-Opera 57, 68 und 95 mit Klavier zu musizieren, zumal der gestalterische Spielraum beim Solospiel nur gewinnen kann. In einer historisch-kritischen Gesamtausgabe darf diese Stimme jedoch nicht fehlen. Wegen ihrer Nachrangigkeit wird sie allerdings als unrevidierte Original-Kopie (Reprint) beigefügt, was wiederum den Vorteil mit sich bringt, einen unmittelbaren Einblick in einen dänischen Erstdruck des Jahres 1829 zu erhalten, auch wenn man ihn in der Praxis wohl kaum wird benutzen wollen. Die Möglichkeit dazu ist jedoch hiermit vorhanden.


Preface

The three Fantasies op.95 for flute solo, written about 1828, came out 1829 by the publisher Christopher Daniel Milde (1788 -1864) at Copenhagen. At the same time they were published in a magazine, the same publisher issued monthly. Simultanously a relatively simple piano part was published at Milde, which was meant by the composer as an ad libitum accompany part. A parallel edition was printed by the french publisher Aristide Farrrenc.

Further prints came out in the following period at André (Offenbach), R.Cocks & Co. (London), Zimmermann (Leipzig), Peters (Leipzig) and in more recent time again at Zimmermann (Frankfurt).

In view of the wealth of the explicit piano referred and audibile appropriate to duos set flute works of Kuhlau (in total 17), a flutist today will hardly want to play also the solo opera 57, 68 and 95 with an ad libitum provided accompany part with piano, especially as the creative play can only win. However, this part does not have to be missing in a historic-critical complete edition. Due to its second-class position however, it is enclosed as unrevised original copy reprint , which on the other hand has the advantage to gain a direct insight into a Danish first print of the year 1829, even if one hardly want to use it in practise. However, the opportunity to do it is therewith given.


Detmold, März 2015

Prof. Dr. Richard Müller-Dombois
Translation: Constanze Müller-Dombois