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6 Fugen
Johann Sebastian Bach
6 Fugen
aus dem Wohltemperierten Klavier, Bd. 1 / 2
3 Spielpartituren
für drei Flöten gesetzt und bezeichnet von Richard Müller-Dombois
Menge:


25,00 €
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Vorwort

Die vorliegende Absetzung von 2 x 3 Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier Teil I und II auf drei Flöten stellt den scheinbar kühnen Anspruch, die Meisterschaft Bachs in der Fugentechnik wesentlich plastischer darzustellen, als das in der Originalfassung für Klavier möglich ist. Und zwar durch das Mittel einer konsequent durchgeführten Artikulation aller Stimmen, wodurch sich die Themen, Kontrapunkte, Zwischenspiele etc. in ihrer jeweiligen Struktur visuell wie akustisch deutlich voneinander unterscheiden lassen.

Tempo, Phrasierung und Dynamik ergeben sich dann bei sorgfältiger Arbeit von selber und sind für den Hörer ein nachvollziehbares Indiz dafür, ob der oder die Ausführenden das, was sie vortragen, nicht nur technisch beherrschenm sondern wirklich verstanden und verinnerlicht haben.

So kann sowohl das Spielen als auch das Hören einer Fuge zu einem aufregenden Erlebnis werden und über das rein ästhetische Aufnehmen von harmonisch wohlgeordneten Tönen hinaus zu einem hochinteressanten Mitvollzug ihrer polyphonen Entwicklungen führen, welches ja der eigentliche Sinn und die Absicht der schöpferischen Arbeit des Komponisten war und ist. *)

Folgende Abkürzungen finden sich im Notentext:
Γ = Themeneinsatz (Dux und Comes) nach der Exposition; Uk. = Umkehrung; Ef. = Engführung:
Zw. = Zwischenspiel; St. = Steigerung; C. = Coda.
Eine kurze Gesamtcharakteristik im Inhaltsverzeichnis weist auf die Besonderheiten der jeweiligen Fuge hin. Die Reihenfolge ist so angelegt, dass die 6 Fugen als abwechslungsreiche „Suite“ hintereinander gespielt werden können.

*) Für die Flötisten selber stellt die von ihrer Literatur her eher ungewohnte Beschäftigung mit einer Fuge darüber hinaus eine gute Vorarbeit für die Ausführung des III. Satzes ihrer Bach´schen h-moll-Sonate dar, dessen Charakter als Fuge fast durchweg durch sein überzogenes Tempo unkenntlich bleibt und das anschließende Double sinnlos werden lässt.


Preface

The adaption of 2 x 3 fuges from The Well-Tempered Clavier Part I and II for three flutes makes a seemingly bold demand to make more clear the mastership of Bach´s technique of fuge writing as it is in the original version for piano. And this by means of a consequently carried through articulation in all parts – whereby themes, counterpoints, interludes etc. significantly differentiate from each other in their particular structure, visually as well as acoustically.

Tempo, phrasing and dynamics will find itself through distinctive work and give the listener a comprehensible indication whether the preformers are not only technically capable, but also truly understand and internalize the music which they are playing.

In this way, the playing and also hearing of a fuge can become an exciting experience and above the esthetic absorbance of a harmonically well organised tones this can lead to a highly interesting cerebral realisation of the polyphonic development, which of course was and is the actual meaning and intention of the creative work of the composer. *)

The following abbreviations are found in the text:
Γ = theme entrance (dux and comes) after the exposition; Uk. = inversion; Ef. = stretto;
Zw. = interlude; St. = increasement; C. = Coda.
A short characteristic note in the Index lists the peculiarities of each fuge. The succession of the pieces are so organised that the 6 fuges could be played one after the other as a diversified „suite“.

*) For the flutists whose normal repertoire does not include much fugal work, the activity could be a welcome preparation for a perfomance of the 3rd movement of Bach´s b-minor Sonata, whose character as a fuge nearly always stays unrecognisable by an overrated tempo and thus the following Double is damned to become senseless.

Detmold, Januar 2011
Prof. Dr. Richard Müller-Dombois
Translation: Dr. Helmut Holzapfel