Startseite
Suche:
Detmolder Syrinx-Impulse Porträt Kontakt Impressum Links

Neu: Antiquariat

Neuerscheinungen

Klavier

Sonderangebote

1 Flöte

2 Flöten

3 Flöten

4 Flöten

(4) Pikkolo/3 Flöten

(4) 3 Flöten/Altflöte

5/6 Flöten

8 Flöten

Flöte/Klavier

Flöte/Orgel

Flöte/Viola/Harfe

Flöte/Vlc./Klavier

Flöte/div. Instrumente

2 Flöten/B.c.

2 Flöten/Klavier

2 Flöten/Orgel

Flötisten-Porträts

2 (3) Oboen

3 Oboen/Engl. Horn

Weitere Editionen

Bücher u. Broschüren

Gesamtübersicht


Warenkorb
Ihr Was ist im Warenkorb?enthält:
0 Artikel für 0,00 €
Warenkorb ansehen
view your basket
Zwischenspiel aus der Oper NOTRE DAME
Franz Schmidt
Zwischenspiel aus der Oper NOTRE DAME
für Pikkolo, 4 Flöten, zwei Altflöten, eine Baßflöte
Für 8 Flöten gesetzt und herausgegeben von Richard Müller-Dombois
Partitur und Stimmen
Menge:


25,00 €
zurück


Vorwort

Der aus Preßburg (heute Bratislava) stammende Komponist Franz Schmidt (1874 - 1939), dessenvphänomenale Begabung als Pianist und Cellist - als solcher war er von 1896 bis 1914 Mitglied desvOrchesters der k.k. Hofoper und der Wiener Philharmoniker - sich schon früh zeigte, schrieb seine erste Oper NOTRE DAME in den Jahren 1904 bis 1906.

Das berühmte Zwischenspiel allerdings entstand schon früher und erlebte seine Uraufführung in einem Sinfoniekonzert zusammen mit der „Karnevalsmusik“ im Dezember 1903, also noch bevor die Arbeit an der Oper begonnen wurde, was aber nahelegt, dass der Gedanke an sie bereits längere Zeit vorhanden gewesen sein muss.

Als Huldigungs- und Charakterthema der bezwingend schönen Zigeunerin Esmeralda in die Oper übernommen, erregte es bei der immer wieder aufgeschobenen Uraufführung am 1. April 1914 unter der Leitung von Hofkapellmeister Franz Schalk im Auditorium einen exorbitanten Beifallssturm.

Das ungemein klangreiche Stück zeigt in seiner rhythmisch relativ freien Behandlung und seinem harmonisch berauschenden Kolorit Elemente eines typisch ungarischen Idioms. Für die Ausführung gilt die in der Partitur enthaltene Anweisung des Komponisten, wonach „namentlich die 16tel, 16tel-Triolen und 32tel-Figuren rhythmisch frei auszuführen“ sind, „so dass die Unterschiede der einzelnen Notenwerte nicht scharf hervortreten, sondern mehr angeglichen erscheinen.“

Möge die hier vorliegende Fassung für doppeltes Flötenquartett dem zumindest in Deutschland zu Unrecht eher zu wenig bekannten Namen und Werk des bedeutenden österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Schmidt vermehrte Aufmerksamkeit zuteil werden lassen.


Preface

The composer Franz Schmidt (1874 - 1939), born in Pressburg (today Bratislava) was a phenomenally talented pianist and cellist which showed already at a very young age. From 1896 to 1914 he was member of the orchestra of the k.k. Hofoper as well as the Vienna Philharmonic. He composed his first opera, NOTRE DAME, between 1904 and 1906.

The famous Interlude, though, had its origin somewhat earlier. The premiere took place in a symphony concert together with the "Karnevalsmusik" in December 1903, well before he started his work on the opera. It seems that the idea of writing this opera must have been on his mind for some time.

The character theme can be seen as an homage to the devastatingly beautiful gipsy-girl Esmeralda. The date of the premiere was repeatedly postponed, but when it was eventually performed on April 1st 1914 under the baton of Hofkapellmeister Franz Schalk, it caused a storm of applause.

The extra-ordinarily full-sounding sonorous piece shows, in its relatively free treatment of rhythm and harmonically intoxicating colour, elements of a typical Hungarian idiom. As guide for performing the piece the composer wrote the following instruction in the score: "the 16th-, 16th-triplets and 32nd-figures should be played freely in rhythm, so that the differences in the note values are not so sharply significant, but become more similar to each other".

It is my wish that the present version for flute double-quartet, in Germany at least, where the name and works of this important Austrian-Hungarian composer are unjustly poorly known, might help to increase the interest in Franz Schmidt.

Detmold, Oktober 2011

Dr. Richard Müller-Dombois
Translation: Dr. Helmut Holzapfel