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MARSCH DER BLAUKEHLCHEN und MARSCH ALLA TURCA
Leos Janacek und Ludwig van Beethoven
MARSCH DER BLAUKEHLCHEN und MARSCH ALLA TURCA
Für Pikkolo und drei Flöten und Für zwei Pikkoli und zwei Flöten
Partitur und 4 Stimmen
Gesetzt und herausgegeben von Richard Müller-Dombois
Menge:


16,00 €
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Vorwort

Der MARSCH DER BLAUKEHLCHEN von Leos Janácek ist eine 1924 entstandene, 1928 gedruckte Originalkomposition des bedeutenden mährischen Komponisten, die er in Erinnerung an seine Jugendzeit als Sängerknabe und Klosterschüler in Brünn verfaßte. In ihr mischen sich Elemente optischer Art (die blaue Tracht war das Wahrzeichen der Klosterzöglinge) mit solchen akustischer Wahrnehmung (der Komponist erlebte 1866 als 12 jähriger den Einmarsch der preußischen Truppen in der mährischen Hauptstadt mit ihrer nicht eben dezenten Feldmusik).
In der originalen Fassung ist das kleine Werk für Pikkolo und Klavier konzipiert. Die Fassung à4 verleiht ihm nunmehr einen eigenen Klangaspekt und wird sicherlich mit zu seiner weiteren Verbreitung beitragen, die diesem gerade auch harmonisch reizvollen Stück angemessen und deshalb sehr zu wünschen ist.
Beethovens TÜRKISCHER MARSCH entstammt dagegen einem Bühnenwerk, nämlich dem Singspiel- Schauspiel mit Musik "Die Ruinen von Athen" op. 113, welches der Komponist im Jahre 1811 auf einen Text von August von Kotzebue als Auftragswerk zur Eröffnung des neuen Theaters in Pest verfaßte. Unter den acht Musiknummern findet sich als Nr. 4 die Marcia alla turca, die als reines Instrumentalstück das Herannahen und Sich Entfernen einer Janitscharentruppe schildert.
Die Orchesterbesetzung des Marsches ist reichhaltig, enthält aber keine Flöten, dafür jedoch ein Pikkolo, abgesehen von den für die lärmintensive Janitscharenbesetzung ebenso typischen Schlaginstrumente Triangel, Becken und Große Schellentrommel. Die Fassung für zwei Kleine und zwei Große Flöten versucht, den Charakter dieser besonderen Klangpalette auf ihre Weise sinnfällig zu machen.
Da auch die preußische Militärmusik seit Ende des 18. Jahrhunderts von der Feldmusik der Janitscharen-Corps stark beeinflußt worden ist, lassen sich in der Kombination der beiden Märsche von Janácek und Beethoven durchaus auch inhaltliche Bezüge herstellen. Um nun auch aufführungspraktisch eine einleuchtende Formung herzustellen, empfiehlt es sich, folgende Anordnung zu treffen.- Janácek - Beethoven - Janácek. Spieltechnischer Vorteil: Jeder der vier Ausführenden hat die Chance, auch sein Pikkolo zur Hand zu nehmen und sich damit vernehmen zu lassen.

Detrnold, im Frühling 1996 Richard Müller-Dombois


Preface

The MARCH OF THE BLUEBIDS from Leos Janácek, written in 1924 and pubfished in 1928 was Written in memory of his Choirboy training in Brünn. The piece refers both to the blue uniform of the choirboys, and to the rather vulgar music of the Prussian troops who invaded Brünn in Janácek's youth (1866).
Originally composed for piccolo and piano, the adaptation á 4 adds it's own specific charm, and will undoubtedly further the performing chances of this defightful little piece.
Beethoven's TURKISH MARCH originates in the scene with music The ruins of Athens" op. 113 from 1811, based on a text frorn August von Kotzebue commissioned for the opening of the theatre in Pest. The fourth movement from a series of eight, the "Marcia alla turca", describes the passing by of Turkish troops, and is scored without voices.
The generous orchestration contains a piccolo - but no flutes - together with the typical Turkish" instruments: triangle, Cymbal and large tarnbourine. The adaptation for two piccolos and two flutes attempts to highlight this specific sound character in its own particular way.
The influence of the Turkish" Music corps on the Prussian military music towards the end of the eighteenth century becomes most apparent when the Janácek and Beethoven pieces are combined in concert. This suggests a perforrnance as follows: Janácek - Beethoven - janácek. The added charm for the four flautists - each of the four players becomes the chance to play the piccolo!

Detmold, in Spring 1996 Richard Müller-Dombois
Translation: Mike Duffin